Selber streichen
Selber Streichen kann das Budget entlasten. Und Spass machen!
Hier einige Tipps, damit Decken und Wände malen zum Erfolgserlebnis werden.
Decken streichen:
Die Decke ist jeweils vor den Wänden zu streichen. So gelangen keine Spritzer auf die bereits gestrichenen Wände.
Eine Teleskopstange (oder auch ein Besenstiel), auf die der Farbroller aufgesteckt wird, erleichtert die Arbeit sehr.
Wände streichen:
Für ein gleichmässiges Auftragen der Farbe streicht man mit dem Farbroller sowohl vertikal als auch horizontal über die Wand.
Dies nicht zu schnell, so gibt es weniger Spritzer.
Stellt man sich beim Streichen der Wände mit dem Rücken zur Lichtquelle, kann man das Resultat der Arbeit am besten kontrollieren.
Ecken streichen:
Mit Vorteil streicht man die Ecken als allererstes. Dies mit einem Pinsel und ziemlich satt.
Während die Farbe in den Ecken noch nicht trocken ist, streicht man mit dem Farbroller sodann die Decke und Wände.
Farbe auf Roller auftragen:
Das Verwenden eines Abstreifgitters sorgt für eine gleichmässige Verteilung der Farbe auf dem Farbroller.
Dazu den Farbroller nach dem Eintauchen in die Farbe einfach auf dem Abstreifgitter ausrollen.
Abdeckung:
Vor dem selber Streichen trägt man die Möbel am besten aus dem Zimmer oder stellt sie in der Mitte des Raumes zusammen.
Sodann deckt man die Möbel und den Fussboden mit Folie ab und fixiert diese mit Klebeband.
Sehr dünne Folie ist dabei nur für die Möbel geeignet. Der Fussboden wird beim Streichen doch recht stark beansprucht.
Fenster, Türrahmen und Fussleisten schützt man mit Abdeckband.
Lampen und Lichtschalter mit Vorteil abmontieren – Strom ausschalten! – und die Öffnungen mit Abdeckband bedecken.
Farbwahl:
Die Auswahl an erhältlichen Farben ist gross.
Am häufigsten wird zum Streichen der Wände und Decken im Innenbereich eine sogenannte Dispersion verwendet. Diese ist wasserlöslich und frei von Lösungsmitteln.
Je nach Untergrund und Ansprüchen ist es notwendig, vorgängig eine Grundierung aufzutragen.
Am besten lässt man sich von einer Fachperson im Fachhandel beraten, welche Farben und ev. Grundierungen für die eigenen Zwecke am geeignetsten sind.
Farbton:
Wünscht man einen speziellen Farbton, kann man diesen selber mischen od. im Fachhandel mischen lassen.
Selber mischen ist recht anspruchsvoll. Und das Resultat kommt oft leicht anders heraus als erwünscht. Zudem kann das Nachkaufen zum Problem werden, da es schwierig ist, den exakt gleichen Farbton zu reproduzieren.
All diese Probleme fallen weg, wenn man sich die Farbe im Fachhandel mischen lässt.
Farbverbrauch:
Um den Farbverbrauch beim selber Streichen abschätzen zu können, ist die Fläche der Wände oder Decken vor dem Kauf der Farbe abzumessen.
Auf dem Farbbehälter ist sodann nachzulesen, wie gross die Fläche ist, die mit dem Inhalt gestrichen werden kann.
Abklären sollte man zudem, ob mit der Farbe und dem vorhandenen Untergrund zwei Mal gestrichen werden muss. Sonst geht die Berechnung definitiv nicht auf.
Nach dem Streichen:
Die Arbeitsgeräte nach dem Malen am besten gleich reinigen.
Das Abdeckband löst sich leichter, wenn die Wandfarbe noch leicht feucht ist.
Viel Erfolg beim selber Streichen!
Urheber: wohnnetz.ch, Datum: 05.02.2010

